Rehlko, die frühere Kohler Energy, hat das untere Ende ihrer Baureihe gasbetriebener Stromaggregate überarbeitet. Sechs Modelle der KG-Serie, KG80, KG100, KG125, KG150, KG180 und KG200, kommen jetzt als eine neu konstruierte Familie, EPA-zertifiziert für 60-Hz-Anwendungen in den USA und Kanada, wie Rental Equipment Register am 9. Oktober berichtete. Die drei kleineren Aggregate von 80 bis 125 kW laufen mit einem 6,2-Liter-Motor von Rehlko; KG150, KG180 und KG200 decken 150 bis 200 kW mit einem 10,3-Liter-Motor von Rehlko ab.
Ein Grundrahmen, eine Haubenplattform
Die meisten Änderungen betreffen die Montage vor Ort. Der Brennstoff wird direkt am Grundrahmen angeschlossen. Leistungsanschlusskasten, Steuerungssockel und Reset-Box für den Zweistoffbetrieb sind in einem einfacheren Rahmenlayout zusammengefasst, und die Schallschutzhauben nutzen eine gemeinsame Plattform mit dem übrigen Rehlko-Programm. Spannung, Frequenz, Haube und Steuerung sind konfigurierbar, von der Einzelsteuerung bis zum Parallelbetrieb mehrerer Aggregate.
Jedes Aggregat wird vor der Auslieferung im Werk auf Sicherheit, elektrisches Verhalten, Haltbarkeit, Wärmebilanz, Schall und Schwingungen nach ISO 8528-9 geprüft. Rehlko gibt zwei Jahre Standardgarantie, verlängerbar auf fünf Jahre mit einem Servicevertrag über einen autorisierten Vertreter, und betreut die Baureihe über sein Händlernetz und sein Wartungsprogramm Performance Care 360. Zielmärkte sind Notstrom für Gewerbe, Industrie und Kommunen: Fertigung, Gesundheitswesen, Wasser- und Abwasseraufbereitung, Telekommunikation, Hotels und Einzelhandel.
Pat Crowe, bei Rehlko Produktmanager für die Baureihe unter 600 kW, stellte das Update unter das Stichwort Vertrauen: dass das Notstromaggregat im Ernstfall funktioniert und dass es sich leicht spezifizieren, installieren und betreuen lässt. Eine einheitliche Familie nach denselben Prinzipien vereinfache außerdem Schulung, Wartung und Flottenmanagement für Betreiber mit mehreren Standorten, argumentiert das Unternehmen.
Kleine Aggregate, dieselben Fragen
Diese Aggregate sind für den nordamerikanischen Markt gedacht, wo Notstrom mit Erdgas aus der Leitung in dieser Größe verbreitet ist: kein Tank zu warten, kein Diesel frisch zu halten. Das sind nicht die Großmotoren-Nachrichten der Rechenzentrumskraftwerke, aber an einem Telekommunikationsstandort oder einem Wasserwerk gelten dieselben praktischen Punkte. Nach einer Wärmebilanzprüfung im Werk zu fragen lohnt sich, weil sie zeigt, wie sich das Aggregat bei Volllast in seiner eigenen Haube verhält, und der Standort muss ihm dann die Luft geben, mit der es geprüft wurde. Monteure wissen, was passiert, wenn ein Aggregat an einer Wand oder in einer Ecke landet, wo seine eigene Warmluft zum Lufteintritt zurückkommt. Haube, Abstände und Umgebungstemperatur am Standort entscheiden darüber ebenso wie das Aggregat selbst, vom 80-kW-Aggregat an einer Klinik bis zu den Kraftwerken im Multi-Megawatt-Bereich, die Schlagzeilen machen.
Quellen: Rental Equipment Register
